Nach der den Stationen in Coquimbo und La Serena sind wir dann in's Valle del Elqui gefahren. Ein Tal in dem laut Touristenbüro an 300 von 350 Tagen wolkenlos blauer Himmel ist. In den restlichen 15 Tagen scheinen die Leute wohl zu besoffen zu sein, um in den Himmel zu gucken, denn in dem Tal werden Trauben angebaut um Wein und vor allem Pisco herzustellen. Pisco, dass ist der Traditionelle hochprozentige Weinbrand, den man in Form des Cocktails Pisco Sour in Chile in jeder Kneipe angeboten bekommt.





So schön es in dem Tal auch ist, eine Kleinigkeit haben die Chilenen dann doch vergessen... Wanderwege! Es ist quasi unmöglich in dem schönen Tal zu wandern, weil die Deppen ihre Felder so schön eingezäunt haben, dass man nie sehr weit kommt bevor man in einen Stacheldrahtzaun läuft, dabei würde es sich wirklich anbieten in dem Tal ein wenig zu hiken. Stacheldrahtzäune sind aber nicht das einzige stachelige im Elqui Tal. Die ganzen steilen Berghänge sind voll von den Kakteen, die getrocknet zur Herstellung von Regenrohr Instrumenten verwendet werden.

Wegen der Höhe der Berge, des trockenen Klimas und der geringen Bewölkung ist das Elqui Tal auch eines der berühmtesten Gebiete für Astronomen. Hier stehen vier große wissenschaftliche Observatorien, und auch für Touristen zugängliche Observatorien gibt es zwei. Zu einem der letzteren sind wir dann auch eines Nachts gefahren und auch ohne den Blick durch das Teleskop ist der Blick schon atemberaubend. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen. Wunderwunderschön... Hier gibts noch ein Foto vom Mond durch das Teleskop.
No comments:
Post a Comment