Saturday, April 28, 2007

Sommer!

Puh, heute wars heiß. Fast schon zu heiß zum Fußball spielen, aber nur fast! Musste ja die neuen Fußballschuhe ausprobieren. Und danach macht der Pool dann ja um so mehr Spaß! Das wird ein cooler heißer Sommer!

Monday, April 16, 2007

Da ihr Pappnasen mich ja so unsäglich im Stich gelassen habt, was meine Schokoladenversorgung über Ostern anging, meine Familie, die mir treu 3 Tafeln Milka-Special-Osterhasen geschickt hat, sei hier rühmlich ausgenommen, habe ich mich nun im nachösterlichen Ausverkauf eingedeckt. Alles für die Hälfte. Damit wird die Schokolade zwar auch nicht besser, aber wenigstens isses nicht ganz so teuer. Das kleine Schmanckerl am Rande könnt ihr hier unten sehen.

Ein Kreuz aus Schokolade habe ich in Deutschland bisher weder zu Weihnachten, noch zu Ostern gesehen.

Wednesday, April 04, 2007

Heute war hier der große Easter Egg Hunt!

Sprich 3 duzend IBMler Kinder arbeiteten sich wie ein Mähdrescher in Rekordzeit über die Wiese vor dem Forschungszentrum und ernteten alle "versteckten" Eier nach dem Prinzip, je schneller desto mehr. Gut das ich nicht hier auf gewachsen bin, sondern nur meine liebe Schwester als Konkurrenz hatte... wobei nur!?

Sunday, April 01, 2007

Hiken auf kalifornisch: 2h fahrt in wunderbare Natur, Parken, Sachen vom Auto zum Camping Ground bringen, sich am Wochenende kein Stück mehr bewegen.

Nur damit ihr nicht wie ich glaubt, dass wenn man mit 6 echten Kalifornieren eine Wandertour unternimmt auch tatsächlich mehr wandert als Auto fährt hier eine kleine Cronologie meines letzen Wochenendes:

Freitag Nachmittag von der Arbeit kommend haben wir erst mal unsere Sachen zusammen gepackt, wobei sich heraus stellte, dass Jim wohl die ganze Nachbarschaft mit Outdoorequipment hätte versorgen können. Dann ging es erst mal in das etwa 1 1/2 Autostunden entfernte Carmel in dem Jim's Eltern ein Ferienhaus haben, wohin ich schon einmal mit Jim gefahren bin. In Carmel bzw. dem etwas weniger verschlafenen Monterey haben wir dann den Abend verbracht. Wobei ich zum zweiten mal seit ich hier bin eine Mariachi Band gesehen habe. Der Trompeter hat vielleicht gnadenlos reingebrettert, ich kann euch sagen, dass war lautstärketechnisch schon ein Härtetest in der kleinen Kneipe.

Am nächsten Tag ging es dann "in aller Frühe" wie geplant um 11 Uhr erst mal zum Supermarkt einkaufen wo eine weitere Stunde damit vertrödelt wurde, sich den passenden Powerriegel auszusuchen. Ihr hättet Jesse sehen sollen. Ich bin mir nicht sicher ob es Menschen gibt, die noch langsamer durch die Gänge eines Supermarkts schlendern können als er. Ich bin bald geplatzt vor Unruhe endlich in die Natur auf zu brechen. Kurz vor 1 war es dann endlich so weit und schon auf der Fahrt wurde ich reichlich belohnt. Die Landschaft ist einfach traumhaft. Super schöne unberührte Stände, weil sie privat und deshalb eingezäunt sind; wahrscheinlich mit Selbstschussanlage ausgestattet. - Obwohl am Wochenende schießt der Besitzer sicher noch selbst. Ich schweife ab. - Also traumhafte Natur. Steile Kliffs, die Straße, direkt am Meer, damit der verwöhnte Amerikaner nicht aussteigen muss zum "genießen". Und an den Hängen der auf der anderen Seite ansteigenden Hügel wahrhaft glücklich Kühe. Da möchte man fast tauschen.

In Big Sur im Nationalpark angekommen sind wir dann vom Parkplatz ca. ein vielleicht eineinhalb Kilometer durch den lichten Wald an einem Fluss entlang zum Camping Ground "gewandert". Womit sich dann der sportliche Enthusiasmus soweit gelegt hatte, dass allen meinen weiteren Versuchen doch noch mal was in die Berge zu gehen und durch den Wald zu wandern getrotzt wurde, was das Wochenende aber nicht weniger schön gemacht hat. Wir sind dann erst mal wie echte Camper in ein Nahes Restaurant, was laut Jim traumhaft schön liegt und wo man unbedingt einen Cafè trinken muss essen gegangen, weil als wir dort erst einmal ankamen - nach einer Autofahrt wohlgemerkt - dann doch alle mehr Hunger hatten. Später sind wir dann aber doch noch zum Strand haben, Volleyball und Fußball gespielt, und vor allem Boccia. Es gibt doch nichts entspannteres als schön gemütlich mit ein paar Flaschen Wein am Strand Boccia zu spielen und die Natur zu genießen bis auch die letzten Sonnenstrahlen hinter den Kliffs verschwunden sind. Das Jim abends dann gekocht hat und wir um's Lagerfeuer gesessen, Gitarre gespielt, die Sterne beobachet, und die Probleme der Welt erörtert und natürlich gelöst haben erübrigt sich zu sagen.

Alles in allem ein Wochenende wie ich es viel öfter verbringen würde. Mal sehen, was der Sommer bringt. Die anderen waren auf jedenfall alle dafür das schnellst möglich an anderem Ort zu wiederholen, aber bei Kaliforniern weiß man ja nie.

[Bilder gibt's so bald ich sie von Jim und Bons bekommen habe.]